Die drei Bücher, die Gaswan Zerikly auf Arabisch schrieb, brachten seinen Wunsch über die Notwendigkeit zum Ausdruck, sich an der Schaffung der Grundlagen für die musikalische Ausbildung in seinem Heimatland Syrien zu beteiligen. Das erste Buch richtete sich an junge Menschen und sprach über die Ursprünge der Musik, ihre Rolle, sowie ihre Gegenwart und Zukunft in Syrien.
Das dritte Buch konzentrierte sich auf Kinder und zielte auf die Einrichtung einer zweijährigen vorbereitenden Musikschule mit einer klaren Ausrichtung und spezifischen Lehrplänen innerhalb von Syrien. Es geht um arabische kulturelle Identität und um klassische europäische Musik im Besonderen und um Musik anderer Völker im Allgemeinen.
Zwischen den beiden oben genannten Büchern veröffentlichte er eine Auswahl vieler Artikel, die er zuvor über Musik und Musiker geschrieben hatte. Gaswan's literarische und schriftstellerische Tätigkeit bildete den zweiten Aspekt seiner Arbeit in der akademischen Lehrtätigkeit des Klavierspiels.
Eine Auswahl früher verfasster Artikel über Musik und Musiker. Was dieses Buch auszeichnet, ist sein erster Teil, der Definitionen musikalischer Begriffe enthält, und sein zweiter Teil, der arabische Musiker berücksichtigt.
Das Buch befasst sich mit der Vermittlung der Notenschrift und den Prinzipien des Klavier- und Oud-Spiels, verknüpft die Erklärung der Notenschrift mit dem Bild der Klaviertasten und erklärt die Arten grundlegender Maqams verbunden mit dem Bild der Saiten der Laute; außerdem nimmt der Rhythmus auf die Metren der arabischen Poesie Bezung.
"Ton und Zeit trafen aufeinander, sie tauschten Grüße aus und saßen plaudernd zusammen. Sie entdeckten, dass sie gemeinsame Träume hatten, die für jeden von ihnen ein besonderes Leben vorsahen. Der Ton wollte eine Melodie sein, die Melodie wollte einen Satz werden und der Satz wollte eine Musik schaffen. Die Zeit wollte das Ticken der Uhr kontrollieren und zu einem Rhythmus gestalten, und die Rhythmen sollten zu einem Tanz und zu einer Freude werden, die das Leben schmücken. So wurden sie Freunde, deren gemeinsames Ziel es ist, das Leben schöner und freudiger zu machen und die Gefühle und Emotionen der Menschen zu verfeinern."
Musik ist die Kombination von Klang und Zeit. Dem zufolge ist Musik entweder "natürlich", bestehend aus Geräuschen wie Summen, Echo, Blutpulsieren, dem Rauschen der Wellen und dem Traben von Pferden, oder "künstlich", bestehend aus menschlicher künstlerischer Aktivität, die auf dem Ton beruht. Also Klang in einem besonderen Zustand: Mit Rhythmus, der in Zeiteinheiten gemessen werden kann.
Die Werke, die Gaswan Zerikly – der zertifizierter Deutschlehrer als zweitsprache ist – aus dem Deutschen ins Arabische übersetzte, waren einerseits das Ergebnis seines persönlichen literarischen Interesses und andererseits des Wunsches, die Bücher, die ihn besonders beeinflussten, an andere Arabischsprechende weiterzugeben. Während das erste von ihm übersetzte Buch über Musikästhetik (von Eduard Hanslik, Wagner's Erzfeind, Brahms-Fan und Freund) und Musikgeschichte ein Ausdruck seines musikalischen Interesses waren, hatten die anderen vier Bücher unterschiedliche Themen: Ein Roman von José Luis Sampedro, eine Studie über Männer und Frauen von Barbara und Allan Pease, Erzählungen von Stefan Zweig und eine Satire mit dem Titel „How to be German“ von Adam Fletcher.
Die zwei ersten Bücher wurden mit dem Ziel übersetzt, eine akademische Musikausbildung in Syrien zu etablieren. Die anderen vier Bücher spiegelten Gaswan's allgemeines kulturelles Interessen sowie seine eigene Lebenserfahrung in Deutschland, die er 1972 begann, wider.
Dieses Buch mag manchmal provokativ und manchmal schockierend sein, aber in jedem Fall verblüfft es den Leser, einerseits mit den darin enthaltenen Fakten und andererseits mit den Erzählungen täglicher Vorfälle, Meinungen und Szenen, die äußerst humorvoll sind.
Das Thema dieses Buches ist die erste und die letzte Liebe. Das Buch erzählt vom alten Salvatore Roncone, einem Bauern aus der Region Kalabrien in Süditalien....
Kann die Musik die 'Wirklichkeit', in ihren Bildern und ihren Ereignissen widerspiegeln? Diese Frage scheint für den österreichischen Musikwissenschaftler Eduard Hanslick (1825-1904) eine Einführung in das Verständnis von Musik zu sein. Die Musik sei eine auditive und keine verbale Sprache, obwohl wir sie 'verstehen', ohne sie in Worte übersetzen zu müssen. In seiner Einleitung meint der Übersetzer des Buches, dass der Autor dabei solide, unerschütterliche theoretische Grundlagen gelegt hat, die bis heute nicht widerlegt wurden. Diese Schrift verteidigt die Instrumentalmusik, die das literarische Wort nicht in ihre Konstruktion einbezieht. Das Wort mag die Musik allgemein 'beschreiben', doch bleibt sie immer noch abstrakt.
Die Sternstunden der Menschheit waren ein Lebensprojekt von Stefan Zweig: 1927 als Sammelband bereits veröffentlichter Texte mit fünf historischen Miniaturen erstmals erschienen und prompt ein Bestseller.