Bücher

Geschrieben von Gaswan Zerikly

Die drei Bücher, die Gaswan Zerikly auf Arabisch schrieb, brachten seinen Wunsch über die Notwendigkeit zum Ausdruck, sich an der Schaffung der Grundlagen für die musikalische Ausbildung in seinem Heimatland Syrien zu beteiligen. Das erste Buch richtete sich an junge Menschen und sprach über die Ursprünge der Musik, ihre Rolle, sowie ihre Gegenwart und Zukunft in Syrien.

Das dritte Buch konzentrierte sich auf Kinder und zielte auf die Einrichtung einer zweijährigen vorbereitenden Musikschule mit einer klaren Ausrichtung und spezifischen Lehrplänen innerhalb von Syrien. Es geht um arabische kulturelle Identität und um klassische europäische Musik im Besonderen und um Musik anderer Völker im Allgemeinen.

Zwischen den beiden oben genannten Büchern veröffentlichte er eine Auswahl vieler Artikel, die er zuvor über Musik und Musiker geschrieben hatte. Gaswan's literarische und schriftstellerische Tätigkeit bildete den zweiten Aspekt seiner Arbeit in der akademischen Lehrtätigkeit des Klavierspiels.

Übersetzt von Gaswan Zerikly

Die Werke, die Gaswan Zerikly – der zertifizierter Deutschlehrer als zweitsprache ist – aus dem Deutschen ins Arabische übersetzte, waren einerseits das Ergebnis seines persönlichen literarischen Interesses und andererseits des Wunsches, die Bücher, die ihn besonders beeinflussten, an andere Arabischsprechende weiterzugeben. Während das erste von ihm übersetzte Buch über Musikästhetik (von Eduard Hanslik, Wagner's Erzfeind, Brahms-Fan und Freund) und Musikgeschichte ein Ausdruck seines musikalischen Interesses waren, hatten die anderen vier Bücher unterschiedliche Themen: Ein Roman von José Luis Sampedro, eine Studie über Männer und Frauen von Barbara und Allan Pease, Erzählungen von Stefan Zweig und eine Satire mit dem Titel „How to be German“ von Adam Fletcher.

Die zwei ersten Bücher wurden mit dem Ziel übersetzt, eine akademische Musikausbildung in Syrien zu etablieren. Die anderen vier Bücher spiegelten Gaswan's allgemeines kulturelles Interessen sowie seine eigene Lebenserfahrung in Deutschland, die er 1972 begann, wider.